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Methode zur Charakterisierung der Bearbeitbarkeit von Beton

Laufzeit:11/2009 – 10/2010
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kontakt:konopatzkiifw.uni-hannover.de

Bild Methode zur Charakterisierung der Bearbeitbarkeit von Beton

Die Bearbeitung von sprödharten mineralischen Verbundwerkstoffen, wie Beton, stellt auf-grund seiner stark wechselnden Zusammensetzung hohe Anforderungen an die verwendeten Diamantwerkzeuge. Zudem gestaltet sich die Wahl optimaler Prozessparameter in der Praxis, beispielsweise im Hoch- und Tiefbau oder beim Rückbau kerntechnischer Anlagen, schwierig. Zurzeit existiert keine effektive Methode, die Prozessbedingungen unter der Vor-gabe eines geringen Werkzeugverschleißes bei gleichzeitig ausreichender Produktivität, wei-testgehend automatisiert, schnell  und sicher optimieren zu können.
Aus diesem Grund wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, im Rahmen dessen durch die Kombination aus mineralogisch/materialwissenschaftlichen und fertigungstechnischen For-schungsergebnissen eine neue Methode zur Charakterisierung der betroffenen Werkstoff-verbünde bezüglich ihrer Bearbeitungseigenschaften erarbeitet wird. Basis der Methode ist die Korrelation mineralogischer Eigenschaften mit den Ergebnissen aus Luft- und Körper-schalluntersuchungen, Bearbeitungseigenschaften und dem resultierenden Werkzeugverhal-ten bzw. -verschleiß. Das erweiterte Verständnis der Wirkzusammenhänge erlaubt im Fol-genden nicht nur die effektive Ermittlung der Bearbeitungseigenschaften, sondern auch die Echtzeit-Regelung des Bearbeitungsprozesses, die im Rahmen dieses Projektes prototypisch realisiert wird.

Übersicht

Das PZH ist eine Einrichtung der Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover. Es bildet den Kern des Niedersächsischen Forschungszentrums Produktions-technik (NFP) der Niedersächsischen Technischen Hochschule.

Letzte Änderung: 17.05.2013
 
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