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SFB 653 – T02 „Sensorisches Spannsystem zur Überwachung des System- und Prozesszustandes“

Laufzeit:04/2012 – 03/2015
Förderung:DFG-Förderung
Kontakt:kiesnerifw.uni-hannover.de

Bild SFB 653 – T02 „Sensorisches Spannsystem zur Überwachung des System- und Prozesszustandes“ Bild SFB 653 – T02 „Sensorisches Spannsystem zur Überwachung des System- und Prozesszustandes“

Bild SFB 653 – T02 „Sensorisches Spannsystem zur Überwachung des System- und Prozesszustandes“

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Im Teilprojekt N1 des SFB 653 wurden im ersten Antragszeitraum ein modulares sensorisches Spannsystem für prismatische Bauteile erforscht. Es dient der Ermittlung der Nutzungspotenziale und Leistungsfähigkeit gentelligenter Komponenten für Werkzeugmaschinen. Das System zeichnet sich durch integrierte Sensorik zur Erfassung der Zerspankräfte sowie von Beschleunigungen und Temperaturen aus. Dabei lässt es sich über mechanische, elektrische und informationstechnische Schnittstellen flexibel aufbauen und an unterschiedliche Werkstückgeometrien anpassen. Die sensorisch gewonnenen Informationen erlauben Rückschlüsse auf den aktuellen Prozesszustand und ermöglichen eine Detektion von Prozessfehlern sogar in der Einzelteilfertigung.

In diesem Transferprojekt T02 werden die gewonnenen Erkenntnisse in die industrielle Praxis überführt. Ziel ist es, prototypische Elemente für ein hydraulisches Spannsystem zu entwickeln, welches typischerweise in der Serienfertigung eingesetzt wird. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Römheld (Spanntechnikhersteller) und ReiKam (Vorrichtungsbauer) wird vor dem Hintergrund realer Anwendungsszenarien ein sensorisches Spannsystem erarbeitet, prototypisch realisiert und analysiert. Über die sensorische Erfassung von Prozesszuständen hinaus wird der Zustand des Spannsystems selbst überwacht. Fehlerzustände wie Verschleiß, Überlast, Fehlspannung und Fehlbenutzung werden durch das System erkannt. Neben der hierfür zu erweiternden Sensorintegration stellen eine hohe Systemrobustheit, die Energie- und Datenübertragung auf rotierende Systeme (bspw. Dreh- und Schwenk-Rundtische) und die Berücksichtigung von Kostenaspekten – insbesondere der Lebenszykluskosten - besondere Anforderungen an das zu erarbeitende Konzept. Eine Übersicht für das Gesamtkonzept des sensorischen Spannsystems ist in Bild 1 skizziert.

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