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Integration additiver Herstellverfahren in die industrielle Prozess-, Fertigungs-, und IT-Kette (PR0F1T)

Laufzeit:01.01.2017 - 31.12.2019
Förderung:BMBF
Kontakt:Henning_Sifw.uni-hannover.de

Bild Integration additiver Herstellverfahren in die industrielle Prozess-, Fertigungs-, und IT-Kette (PR0F1T)

Die additive Fertigung (AM) bietet hohes Potenzial im Bereich der ressourceneffizienten Herstellung komplexer Bauteilgeometrien, insbesondere bei teuren Werkstoffen und kleinen Losgrößen. Diesen Vorteilen stehen allerdings einige Herausforderungen entgegen. So ist die erzielbare Maßhaltigkeit und Oberflächengüte in der Regel nicht ausreichend, sodass eine spanende Nachbearbeitung der Bauteile erforderlich ist. Aufgrund der unterschiedlichen Planungsprozesse und technologischen Randbedingungen in der additiven- bzw. spanenden Fertigung besteht aktuell nur eine unzureichende Kompatibilität der Planungsdaten und es existiert keine durchgängige Entwicklungskette. Im vom BMBF geförderten Verbundprojekt Projekt PR0F1T werden Lösungen für diese Herausforderungen erarbeitet.

Im Projekt soll durch Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus den Bereichen der additiven Fertigung, der Zerspanung sowie der Softwareentwicklung eine standardisierte Methode zur effizienten Planung und Fertigung additiv hergestellter Bauteile entwickelt werden. Ein Kernpunkt dabei ist der Aufbau einer durchgängigen digitalen Planungskette, beginnend bei der Bauteilkonstruktion bis hin zur Werkzeugwegplanung der Nachbearbeitung.

Durch die Entwicklung einer solchen durchgängigen digitalen Prozesskette wird die Automatisierung der vor- und nachgelagerten Prozesse in der additiven Fertigung ermöglich. Durch die Entwicklungen soll eine Reduktion der Durchlaufzeit entlang der gesamten Prozesskette um 60% sowie Senkung der Bauteilkosten der additiv gefertigten Teile um 30% erreicht werden.

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