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Indirekte Eigenspannungsmessung mittels ESPI-Bohrlochmethode

Laufzeit:05/17 - 04/18
Förderung:Wege in die Forschung / Leibniz Universität Hannover
Kontakt:vogelifw.uni-hannover.de

Eigenspannungen lassen sich neben direkten, meist röntgenografischen, Verfahren auch durch indirekte Methoden messen. Hierbei wird während der Entfernung von eigenspannungsbehaftentem Material die Verformung des Restkörpers gemessen und auf die Eigenspannungen geschlossen. Die bekannteste indirekte Methode ist die Bohrlochmethode, bei der die Verformung üblicherweise durch Dehnungsmessstreifen aufgenommen wird. Eine Alternative hierzu bildet die Electron-Speckle-Interferometrie (ESPI). Durch die Auswertung eines durch Laser erzeugten Specklemusters ist eine vollflächige Dehnungsmessung der Oberfläche möglich. Das Verfahren liefert heute jedoch nur unter bestimmten Bedingungen belastbare Ergebnisse. Ziel des Forschungsprojekts ist es, geeignete Mess- und Bohrparameter zu ermitteln, die ein verlässliches und reproduzierbares Ergebnis liefern. Untersucht werden Aluminium, Stahl in unterschiedlichen Vergütungszuständen sowie TiAl6V4. Eigenspannungen werden gezielt und reproduzierbar durch den Festwalzprozess in die Werkstücke eingebracht.

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