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Hannover Messe 2015: Mit "Fingerabdrücken" von Bauteilen gegen Produktfälscher

Ein schneller Scan - schon fallen Bauteile auf, deren individuelle Oberfläche nicht zuvor in der "Fingerabdrücke"-Datenbank hinterlegt wurde. Foto: SFB 653

Vier Sonderforschungsbereiche der Leibniz Universität präsentieren vom 13. bis 17. April 2015 ihre Forschungsergebnisse auf der Hannover Messe. Am Stand B 08 in Halle 2 geht es neben dem Plagiatsschutz auch um Ressourcenschonung, Biomedizintechnik und planare optronische Systeme. An allen SFBs ist auch das PZH beteiligt.

Unter dem Leitsatz „Mit Wissen Zukunft gestalten“ präsentiert die Leibniz Universität auf der diesjährigen Hannover Messe vom 13. bis 17. April aktuelle Entwicklungen der vier SFB auf ihrem Stand in Halle 2.

SFB 871 „Regeneration komplexer Investitionsgüter“:
Blickfang ist eine Flugzeugturbine. An ihrem Beispiel zeigt der SFB die Möglichkeiten zur Instandhaltung komplexer Investitionsgüter, wie sie auch für Windenergieanlagen und Kraftwerke relevant sind. Möglichst viele Komponenten des Gesamtsystems sollen so erhalten oder aufgearbeitet werden, dass die funktionalen Eigenschaften des Investitionsguts wiederhergestellt und wo möglich sogar verbessert werden.
--> zur Forschung Produktregeneration am PZH

SFB 653 „Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus“:
Mit dem Plagiatsschutz durch „Fingerabdruck“ zeigen die Forscher auf der Messe, wie gefälschte Bauteile einfach, schnell und sicher von den Originalen unterschieden werden können. Der SFB arbeitet daran, Bauteile und Produktionssysteme kommunikationsfähig zu machen und sie außerdem in die Lage zu versetzen, Wissen und Erfahrung über ihre Herstellung und Nutzung an die nächste Bauteilgeneration weiterzugeben. Die unverwechselbare Oberfläche wie einen Fingerabdruck für den Plagiatsschutz einzusetzen, ist nur ein Beispiel von vielen, wie bauteilinhärente Informationen genutzt werden können. Gentelligente Fähigkeiten sind eine Voraussetzung für Entwicklungen der Industrie 4.0.
--> zur Forschung Gentelligente Bauteile im PZH

SFB 599 „Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen“:
Zukunftsweisende neue medizinische Implantate können Patienten Folgeoperationen ersparen. Der SFB 599 stellt eine neue Generation metallischer und keramischer Werkstoffe vor. Implantate wie Knochenschrauben etwa bestehen aus Magnesiumlegierungen. Sie lösen sich nach dem Heilungsprozess komplett im Körper auf und machen damit die zweite Operation zu ihrer späteren Entfernung überflüssig. Das Ziel bei der Weiterentwicklung permanenter Implantate wie künstliche Hüft- oder Kniegelenke ist dagegen, die Lebensdauer zu erhöhen. Somit bleiben den Patienten Revisionsoperationen erspart, was für eine deutlich bessere Lebensqualität sorgt.
--> zur Medizintechnik am PZH

SFB „Transregio 123 – Planare Optronische Systeme“:
Hochsensible Sensornetzwerke stehen hier im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich um kosteneffiziente, planare optronische Systeme auf dünnen Polymerfolien. Mit Licht als Signalgeber lassen sich Messgrößen wie Druck, Temperatur und Dehnung bestimmen.
--> zu PlanOS

Ebenfalls auf dem Stand vertreten ist uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover. Sie informiert die Messebesucher über die verschiedenen Möglichkeiten, mit der Universität zu kooperieren. Als Partner im Enterprise Europe Network unterstützt uni transfer darüber hinaus auch bei der Anbahnung von internationalen Geschäftskontakten sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Martina Venschott, Leiterin uni transfer, am Freitag, den 10.04.2015, unter Telefon +49 163 590 3097 und während der Hannover Messe vom 13. bis 17.04.2015 unter Telefon +49 511 89 69 44 00 oder per E-Mail unter mvtt.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Quelle: PI Nr. 043/2015 der Leibniz Universität Hannover / Anpassung: Pressestelle PZH

Das PZH ist außerdem mit dem Werkstoffforum auf der Hannover Messe vertreten.