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Absolvent des IFW erhält Innovation Award der Schaeffler FAG Stiftung

Roland Meyer (3. von rechts) bei der Preisverleihung der Schaeffler FAG Stiftung in Schweinfurt. Foto: Schaeffler

Dr.-Ing. Roland Meyer, der 2011 am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen des PZH promovierte, wurde im Segment "Advanced Manufacturing" mit dem Anerkennungspreis für seine Dissertation ausgezeichnet.

Neben Roland Meyer wurden insgesamt sechs Nachwuchswissenschaftler und Studenten geehrt, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten auf den Gebieten Fertigungstechnologie, Produktinnovation und Marketingstrategie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wälzlagertechnik geleistet haben. Darüber hinaus erhielten auch drei schulische Projekte eine Auszeichnung, die das Verständnis und die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik bei Schülerinnen und Schülern fördern. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 25.650 Euro vergeben.

Die Schaeffler FAG Stiftung hat den Innovation Award 2011 für herausragende Dissertationen, Diplom- und Bachelorarbeiten sowie für besondere schulische Projekte am 28. Februar 2012 in einer Feierstunde in Schweinfurt verliehen. Seit ihrer Gründung 1983 fördert die Stiftung Wissenschaft, Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und unterstützt daneben auch schulische Leistungen.

Die ausgezeichnete Dissertation

Roland Meyer hat seine Dissertation mit dem Titel "Neue Schneidengeometrien zur Verbesserung des Werkzeugeinsatzverhaltens beim Hartdrehen" im Rahmen von Forschungsprojekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt. Er beschäftigt sich darin mit der geometrischen Werkzeugbeeinflussung und deren Auswirkungen auf die Oberflächeneigenschaften von Werkstoffen beim Hartdrehen.

Die Bedeutung für die Lagerungstechnik besteht insbesondere darin, dass bereits heute wesentliche Komponenten (Ringe und Rollen) durch Hartdrehen bearbeitet werden. Neben der Lagerungstechnik sind die Erkenntnisse der Arbeit auf nahezu alle gehärteten Bauteile aus Stahl übertragbar, die hartgedreht werden. Die Arbeit zeigt, dass durch die gezielte Modifikation der Werkzeuggeometrien beim Hartdrehen enorme Produktivitätspotenziale erschlossen und Werkzugkosten reduziert werden können. Die gewonnenen Ergebnisse sind für zukünftige Entwicklungen von Zerspanungswerkzeugen und Zerspanungsprozessen für die Hartbearbeitung von großer Bedeutung. Die DFG weist in ihrem Abschlussgutachten ausdrücklich auf die besondere Serienreife der Ergebnisse hin.

Quelle: Schaeffler