Simulationsgestützte Prozessplanung

Eine Mitarbeiterin steht neben einer Werkzeugmaschine und programmiert auf ihrem Laptop. Eine Mitarbeiterin steht neben einer Werkzeugmaschine und programmiert auf ihrem Laptop. Eine Mitarbeiterin steht neben einer Werkzeugmaschine und programmiert auf ihrem Laptop.

Ihre Prozessplanung wird durch den gezielten Einsatz erweiterter Simulationswerkzeuge systematisch weiterentwickelt. Dazu werden bestehende Simulationen technologisch erweitert und mit Prozessmodellen sowie Fertigungs- und Qualitätsdaten verknüpft. Ergänzend binden wir Live-Simulationen in digitale Prozess-, Werkzeug- oder Werkstück-Zwillinge ein. Dabei berücksichtigen wir sowohl mikro- als auch makrogeometrische Betrachtungen der prozessualen Bedingungen. Auf diese Weise werden Wirkzusammenhänge transparent und fundierte Planungsentscheidungen unterstützt.

Unsere Schwerpunkte liegen in der simulationsbasierten Prozessplanung und -optimierung spanender Fertigungsprozesse sowie hybrider additiv-subtraktiver Prozessketten. Ziel ist es, Prozesse bereits in der Planungsphase gezielt zu optimieren, Ausschuss zu minimieren, die Prozessstabilität zu erhöhen und die Qualität zu verbessern.

Simulationsgestützte Prozessplanung: Anwendungsbeispiele

  • Modellbasierte Analyse von Werkzeugschleifprozessen
  • Prozessparallele Simulation und digitale Zwillinge zur prozessbegleitenden Adaption von Fräs- und Drehprozessen
  • Simulation und Auslegung von Laserauftragschweißprozessen zur gezielten Einstellung hybrider, poröser Strukturen
  • Mikro- und makroskalige Simulation thermomechanischer Effekte bei Werkzeugschleifprozessen
  • Bildgestützte Spanformdetektion und adaptive Überwachungsgrenzen zur autonomen Prozessoptimierung
  • Wissensbasierte Toleranzvergabe und funktionsorientierte Prozessgestaltung zur Qualitätssteigerung

Vorteile der simulationsgestützten Prozessplanung 

  • Reduzierter Ausschuss und höhere Prozessstabilität durch digitale Zwillinge und Live-Simulation mit frühzeitiger Fehlererkennung
  • Verkürzte Anlaufzeiten durch virtuelle Absicherung von Werkzeugbahnen vor dem realen Einsatz
  • Erweiterung des Prozessverständnisses durch mikro- und makrogeometrische Simulation prozessualer Bedingungen
  • Optimierung hybrider Prozesse durch Wissensdatenmanagement entlang komplexer Prozessketten
  • Erhöhte Autonomie von Fertigungsprozessen durch bildgestützte Überwachung
  • Risikominimierung bei neuen Technologien durch modellbasierte Bewertung thermischer, mechanischer und materialtechnischer Einflüsse

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Frederik Wiesener Frederik Wiesener
M. Sc. Frederik Wiesener
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Frederik Wiesener Frederik Wiesener
M. Sc. Frederik Wiesener
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