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SFB 298 SIIRI - Sicherheitsintegrierte und infektionsreaktive Implantate – A04 Bedarfsgerechte Konstruktion und Herstellung von schadenstoleranten Implantatverbindungen

SFB 298 SIIRI - Sicherheitsintegrierte und infektionsreaktive Implantate – A04 Bedarfsgerechte Konstruktion und Herstellung von schadenstoleranten Implantatverbindungen

E-Mail:  legutko@ifw.uni-hannover.de
Team:  Legutko, Beate
Jahr:  2021
Förderung:  Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG
Laufzeit:  06/2021 - 12/2025

Modulare Hüftprothesen ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Biomechanik der Patienten, um bestmögliche Operationsergebnisse zu erzielen. Diese Modularität kann jedoch auch Komplikationen, insbesondere durch Mikrobewegungen an den Verbindungsstellen, mit sich bringen. Diese Mikrobewegungen und die damit verbundenen Schadensmechanismen werden durch die Oberflächen- und Randzoneneigenschaften beeinflusst. Dennoch sind die ursächlichen Zusammenhänge dieser Phänomene bislang unbekannt. Es ist daher entscheidend, ein grundlegendes Verständnis der Versagensmechanismen der Verbindungselemente in Bezug auf ihr Design, insbesondere ihre Oberflächen- und Randzoneneigenschaften, zu erlangen, um die Schadensresistenz zu erhöhen.

 

Zielsetzung

Ziel des Projekts ist es, die Wechselwirkungen zwischen den Eigenschaften von Implantatverbindungen und ihren Schadensmechanismen zu verstehen. Dies soll durch die Anwendung und Anpassung von Erkenntnissen aus der Produktionstechnik gelingen. Unter Extrembedingungen müssen Verschleiß und Korrosion untersucht und verhindert werden, um neue, schadenstolerante Verbindungen zu entwickeln.

 

Vorteile

Mit diesem Projekt wird die konische Schnittstelle von bimodularen Hüftendoprothesen verbessert. Dadurch wird der Abrieb und Verschleiß der Implantate reduziert. Hersteller und Kliniken profitieren von dem Wissen über Oberflächen- und Randzoneneigenschaften die zu einem besseren Einsatzverhalten führen.

 

Vorgehen

Es werden bimodulare Hüftimplantate mit unterschiedlichen Oberflächen- und Randzoneneigenschaften gefertigt und in Kooperation mit dem Labor für Biomechanik und Biomaterialien (LBB) der Medizinischen Hochschule Hannover auf einem Prüfstand unter realitätsnahen Bedingungen getestet. Daraufhin wird der Verschleiß charakterisiert und analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Anpassung der Oberflächentopografie und dem Design der Halsadapter.

 

Sie haben auch Interesse an einem Kooperationsprojekt?

Kontaktieren Sie Beate Legutko per E-Mail an legutko@ifw.uni.hannover.de oder telefonisch unter +49 511 762 18336.