ForschungPublikationen
Herstellung und Einsatzverhalten von Vollhartmetallwerkzeugen.

Herstellung und Einsatzverhalten von Vollhartmetallwerkzeugen.

Kategorien Beiträge in Büchern
Jahr 2010
Autoren Denkena, B., Köhler, J., Hahmann, D.:
Veröffentlicht in Formgebung: Chancen der Pulvermetallurgie, Hrsg. Hans Kolaska, ISBN 978-3-939935-59-9, S. 201-211.
Beschreibung

Hochharte Schneidstoffe haben sich in der spanenden Bearbeitung aufgrund ihrer hohen Leistungsfahigkeit hinsichtlich Standzeit und Produktivität sowohl bei duktilen als auch bei sprödharten Werkstoffen durchgesetzt. Als hochharte Abrasivmittel beim Schleifen spielen vor allem synthetischer Diamant und kubisches Bornitrid (CBN) eine zentrale Rolle. Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungswerkzeugen für die spanende Fertigung am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover und zeigt das Einsatzpotenzial innovativer Werkzeuggeometrien. Hochleistungszerspanwerkzeuge unterliegen im Einsatz einem komplexen Belastungskollektiv und müssen in Abhängigkeit des zu bearbeitenden Materials neben hohen Schnittkräften auch einer ausgeprägten thermischen und chemischen Beanspruchung standhalten. Aus diesem Grund werden Zerspanwerkzeuge aus Werkstoffen hoher Festigkeit und Härte, wie z.B. Hartmetall, Keramik, CBNoder PKD hergestellt. Die anwendungsspezifische Anpassung des Substrats sowie der Makro- und Mikrogeometrie ist für die Leistungsfähigkeit solcher Werkzeuge ausschlaggebend. Die im Folgenden vorgestellten Schwerpunkte aus dem Bereich der Werkzeugentwicklung geben einen Überblick über aktuelle Forschungsarbeiten am IFW zum Einsatz hochharter Schneidstoffe sowohl bei der Werkzeugherstellung und Präparation als auch bei der Anwendung innovativer Geometrien in der spanenden Fertigung.