Hans-Kurt-Tönshoff-Preis auf dem IFW-Ball verliehen

Prof. Berend Denkena (links) mit den Nominierten und dem Gewinner des Hans-Kurt-Tönshoff-Preises (v. l. n. r.): Dr.-Ing. Henning Buhl, Dr.-Ing. Daniel Raffalt und Dr.-Ing. Klaas Heide mit und Prof. Hans Kurt Tönshoff

Professor Hans Kurt Tönshoff überreichte auf dem IFW-Ball am 21. November 2025 persönlich den Preis für die beste Dissertation des Jahres. Der „Hans-Kurt-Tönshoff-Preis“ (HKT-Preis) war in diesem Jahr erstmals mit 1.500 Euro dotiert. Er wurde - wie jedes Jahr - vom Ehemaligenverein des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) gestiftet.

Für den HKT-Preis waren drei herausragende Dissertationen nominiert:

  • Dr.-Ing. Daniel Raffalt: Herstellung und Einsatz gradierter Schleifscheiben für das Werkzeugschleifen
  • Dr.-Ing. Henning Buhl: Kraftsensitive Spindel zur Formfehlerkompensation beim Schleifen lang auskragender Schaftwerkzeuge
  • Dr.-Ing. Klaas Heide: Hochautomatisierte Rekonturierung reparaturgeschweißter Formwerkzeuge

Der Jury fiel es in diesem Jahr richtig schwer, einen Gewinner auszumachen. Professor Berend Denkena betonte: „Alle drei Arbeiten sind wissenschaftlich sehr interessant, hervorragend ausgearbeitet und somit absolut preiswürdig. Die Bestimmung einer Reihenfolge der nominierten Arbeiten für den Hans-Kurt-Tönshoff-Preis war dieses Jahr besonders herausfordernd.

Die drei Jurymitglieder hatten jeweils einen anderen Kandidaten vorne gesehen. Das heißt, jeder Nominierte hat einmal den 1. Platz erreicht. Den Unterschied machte dann der 2. Platz. Einer der Nominierten wurde zweimal auf Platz 2 gewählt und konnte somit das Rennen für sich entscheiden.

Herzlichen Glückwunsch an Dr.-Ing. Klaas Heide zur besten Dissertation des Jahres

Klaas Heide belegte mit seiner Dissertation einmal den 1. Platz und zweimal den 2. Platz.  Er gewann somit den HKT-Preis für die beste Dissertation im Jahr 2025. In seiner prämierten Dissertation entwickelte er ein Verfahren zur hochautomatisierten Rekonturierung reparaturgeschweißter Formwerkzeuge und zeigte, wie sich selbst komplexe Werkzeugkonturen nach Schweißreparaturen mit minimalem manuellem Aufwand wiederherstellen lassen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Dissertation von Dr.-Ing. Klaas Heide.

Feierlicher Ausklang nach der Preisverleihung

Gutes Essen, gute Gespräche, Musik und Tanz – gefeiert wurde dieses Jahr im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) in Garbsen. In diesem Rahmen konnten sich Ehemalige und Mitarbeitende des IFW in lockerer Atmosphäre austauschen, neue Kontakte knüpfen und alte wieder auffrischen. Der Ball bildete den krönenden Abschluss eines gelungenen Tages. Nach der Jahreshauptversammlung des Ehemaligenvereins und dem Ehemaligenseminar feierten ab 19 Uhr alle gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden.

Das IFW bedankt sich beim gesamten Organisationsteam für die hervorragende Umsetzung der Veranstaltungen an diesem besonderen Tag und gratuliert den Nominierten sowie dem Gewinner des HKT-Preises herzlich zu ihren herausragenden Leistungen!