Prozessstellgrößenmodulation reduziert den Werkzeugverschleiß
| Kategorien |
Zeitschriften/Aufsätze |
| Jahr | 2022 |
| Autorinnen/Autoren | Heckemeyer, A.: |
| Veröffentlicht in | VDW Branchenreport September (2022), S.14-16. |
Drehprozesse werden zumeist als stationäre Prozesse betrachtet, bei denen die Prozessstellgrößen für eine spezifische Kombination aus Werkzeug, Werkstück und Bearbeitungsaufgabe unverändert bleiben. Eine Modulation, das heißt eine kontinuierliche Veränderung der Prozessstellgrößen über die Lebensdauer eines Werkzeugs, kann jedoch Vorteile hinsichtlich des Werkzeugverschleißverhaltens bieten. Dieser Effekt wird im Projekt Auslegung von Prozessstellgrößenmodulationen für die Stahlbearbeitung mit Kühlschmierung – ProMod KSS (IGF 21754) am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover untersucht. Im VDW wird das Vorhaben vom Arbeitskreis 6 Zerspanen mit definierter Schneide begleitet.