Gewindewirbeln punktet im Vergleich zum Gewindewalzen

Kategorien Zeitschriften/Aufsätze
Jahr 2024
Autorinnen/Autoren Denkena, B., Bergmann, B., Wege, C.:
Veröffentlicht in KONSTRUKTION, Bd. 76 (2024) Nr. 12, S. IW12-IW16.
Beschreibung

Etwa 23 % des weltweiten Gesamtenergieverbrauchs entfallen auf tribologische Kontakte. Davon werden 20 % für die Überwindung von Reibung und 3 % für die Instandsetzung verschlissener Bauteile oder Ersatzgeräte für verschleißbedingte Ausfälle verbraucht [1]. Ein Beispiel dafür sind Schwerlasthebeanlagen für die Wartung von Zügen oder Lkw. Auf die Herstellung solcher komplexen oder hoch beanspruchten Gewindebauteile hat sich Bornemann Gewindetechnik spezialisiert. Gemeinsam mit dem Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover erforschte das familiengeführte Unternehmen die tribologische Optimierung von Trapezgewinde durch den Gewindewirbelprozess. Dieses Verfahren ist insbesondere für Langgewindebauteile geeignet. Mithilfe modernster Fertigungstechniken stellt Bornemann Gewindetechnik bis zu 12 m lange Schraubenprofile her.