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Ressourcen schonen, nachhaltige Prozesse schaffen

Energie immer und überall günstig nutzen? In Zukunft eine Frage der Organisation. Illustration: Gorski

Im Frühjahr 2016 startete am PZH die Vortragsreihe "Zukunftslabor Produktion und Gesellschaft", gleichzeitig ist das Magazin pzh2106 - Zukunftsvisionen erschienen. Hier wie dort geht es zentral um den Klimawandel und die Aufgaben, die sich daraus ergeben. Ein deutlich anderer Umgang mit Ressourcen, ob Rohstoff oder Energie, steht dabei im Mittelpunkt. Das betrifft das Konsumieren ebenso wie das Produzieren. 

Mehr als 90 Prozent des eingesetzten Titans werden bei der herkömmlichen Fertigung von Integralbauteilen für die Luftfahrt zu minderwertigen Titanspänen. Unter dem Namen RETURN arbeitet ein Team aus dem PZH gemeinsam mit großen Unternehmen daran, dieses extreme Downcycling zu beenden.

Kühlschmierstoffe genau an den jeweiligen Bedarf der Werkzeugmaschine anpassen und gut ein Drittel der Energieaufnahme der Maschine senken: Das ist das Ergebnis des Projekts ECOcut - aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Und nicht nur Maschinen können sparsamer werden: Mit Hilfe der GREAN-Berater aus dem PZH gelingt es, Einsparpotenziale zu erkennen. Zu allen drei Beispielen finden Sie rechts entsprechende Links.

Das IFW beschäftigt sich insbesondere in folgenden Projekten mit Ressourceneffizienz

IPROM – Innovative Prozesskette zur Massivteilfertigung aus einem neuartigen Leichtbaustahl

Bild zum Projekt IPROM – Innovative Prozesskette zur Massivteilfertigung aus einem neuartigen Leichtbaustahl
Kontakt:dittrichifw.uni-hannover.de
Laufzeit:01.08.2014 – 31.07.2017
Förderung durch:BMBF-Förderung
Kurzbeschreibung:Aluminiumlegierte Leichtbaustähle verfügen über zu heutigen Hochleistungsstählen vergleichbare Festigkeiten bei einer um 10% reduzierten Dichte. Aufgrund der hervorragenden Rohstoffverfügbarkeit und den zu niedriglegierten Stählen vergleichbaren Herstellungskosten besitzen diese Leichtbaustähle das Potenzial andere Stahlsorten weitreichend zu substituieren. Ein potentieller industrieller Einsatz dieser vielversprechenden Werkstofffamilie bedarf eines intensiveren Verständnisses der fertigungstechnischen Zusammenhänge für ein produktives Umfeld sowie einer ressourceneffizienten Prozesskette durch den Einsatz von Hochleistungsfertigungsverfahren. Das Hauptziel des Projekts ist die Verfügbarkeit von Hochleistungsfertigungstechnologien für eine wirtschaftliche und prozesssichere Herstellung von Massivbauteilen aus aluminiumlegierten Leichtbaustahl.
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RETURN – Prozesskette Recycling von Titanspänen

Bild zum Projekt RETURN – Prozesskette Recycling von Titanspänen
Kontakt:jacobifw.uni-hannover.de
Laufzeit:08/2013 – 07/2016
Förderung durch:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Kurzbeschreibung:Bei der Herstellung von Strukturbauteilen aus Titan in der Luftfahrtindustrie entstehen derzeit rund 90% Abfall in Form verunreinigter Späne, welche bisher nicht mit vertretbarem Aufwand recycelt werden können. Ziel des Forschungsprojekts RETURN ist es, diese Titanspäne zu recyceln und den Werkstoffkreislauf für Titan zu schließen. Hierbei soll insbesondere die Qualität der anfallenden Späne erhöht werden, um aus diesen wieder Titanlegierungen in Luftfahrtqualität herstellen zu können und dadurch die Material- und Energieeffizienz im gesamten Werkstoffkreislauf von Titan nachhaltig zu steigern.
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