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WGP-Netzwerktreffen – bringt Forschende sportlich zusammen

WGP-Netzwerktreffen – bringt Forschende sportlich zusammen

© IFW
Mit 19 Mannschaften kickten die Forschenden der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) in Stuttgart

Vom 17. bis 19. August hatte das Institut für Werkzeugmaschinen IfW der Universität Stuttgart zu einem besonderen Netzwerktreffen eingeladen: Im Rahmenprogramm des wissenschaftlichen Austausches der WGP fanden sich nämlich 19 Institute aus ganz Deutschland mit einer eigenen Mannschaft zusammen, um sich auf dem Fußballplatz mit viel sportlichem Ehrgeiz auszutauschen.

Mit sportlichem Erfolg aus der Corona-Pause

Nach langer Corona-Pause konnte endlich wieder der institutsübergreifende Austausch der WGP in Präsenz und in Farbe stattfinden. Seit 1995 treffen sich einmal jährlich die Netzwerkmitglieder der WGP. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms von Workshops, tieferen Einblicken in die Forschung des ausrichtenden Instituts stand auch hier wieder die sportliche Begegnung auf dem Programm. Hier waren auch weitere Institute des Produktionstechnischen Zentrums Hannover (PZH) vertreten. Neben dem Institut für Umformtechnik (IFUM) und dem Institut für Fabrikplanung und Logistik (IFA) war auch erstmalig das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) mit einer eigenen Mannschaft vertreten. Zudem waren 15 weitere Mannschaften aus Hamburg, München, Berlin, Aachen, Darmstadt und von vielen weiteren Mitgliedern der WGP aus ganz Deutschland vertreten.

In einer intensiven Gruppenrunde konnte das IFW den ersten Platz der eigenen Gruppe sichern. Im Viertelfinale ging es zunächst mit einem 0:0 gegen das PTU aus Darmstadt in ein nervenaufreibendes Neunmeterschießen, was nach auf beiden Seiten verschossenen Neunmetern schlussendlich zugunsten des IFW gewonnen wurde. Im anschließenden Halbfinale schwanden die Kräfte, sodass man sich gegen das ISW aus Stuttgart mit einem 1:3 geschlagen geben musste. Um dennoch auf das Treppchen steigen zu können, mobilisierte die Mannschaft des IFW alle Kräfte und gewann nach einem erneutem nervenaufreibendem Neunmeterschießen gegen das IWB aus München. Die Mannschaft konnte somit erfolgreich das Turnier beenden und die inoffizielle PZH-Meisterschaft verteidigen. Im technisch anspruchsvollen Finale gewann das Team vom IWF aus Braunschweig gegen das ISW Stuttgart und beendete bei bestem Wetter das Turnier. Bei der abendlichen Veranstaltung im Versuchsfeld des IFW Stuttgarts kamen alle Mannschaften nochmals zum Ausklang des Turniers zusammen.

Zum Ausklang haben am zweiten Tag alle Beteiligten den Forschungsstandort des IFU und des IFW in Stuttgart näher kennen gelernt. Nach dem Rundgang durch die Forschungsprojekte vor Ort wurden vom Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Hans-Christian Möhring die Platzierungen bekannt gegeben und unter Applaus aller Mannschaften die Wanderpokale vergeben.

Zu guter Letzt sind wir alles Sieger des Turniers, denn wir haben es geschafft nach der Pandemie wieder aktiv zu werden und uns auszutauschen, denn davon lebt auch die WGP. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen“ schloss H.-Christian Möhring das Netzwerktreffen, was von allen Teilnehmern mit großem Applaus quittiert wurde.

Hintergrund: WGP

Die WGP ist ein Zusammenschluss führender deutscher Professorinnen und Professoren der Produktionstechnik mit 70 Mitgliedern aus 42 Universitäten und vereinigt rund 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Grundlagenforschung sowie der angewandten und Industrieforschung arbeiten. Fachlich erstreckt sich die Orientierung von den spanenden wie spanlosen Fertigungsverfahren über die zugehörigen Maschinen und Anlagen, von der Robotik und Montagetechnik bis hin zu Fragen des Produktionsmanagements, der Arbeitsgestaltung und der Produktionslogistik. „In Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten, gesellschaftlichen und politischen Verbänden sowie der Industrie, fördert die WGP Innovationen durch Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer“, beschreibt Prof. Dr. Drossel die Rolle der Vereinigung. Die WGP berät bei Forschungsprojekten, gestaltet die Rahmenprogramme mit und treibt so die Kommunikation und Kooperation im wissenschaftlichen und industriellen Umfeld voran. Weitere Schwerpunkte sind die Qualifizierung durch wissenschaftliche Ausbildung sowie die Förderung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses.