ForschungAktuelle Projekte
Wissensbasierte Auslegung des Fertigungsprozesses von Schleifwerkzeugen

Wissensbasierte Auslegung des Fertigungsprozesses von Schleifwerkzeugen

© IFW
(Teil-)Automatisierung der Prozessschritte ermöglichen
Email:  geschwind@ifw.uni-hannover.de
Year:  2019
Date:  14-02-20
Sponsors:  ZIM
Lifespan:  04/2019-09/2021

Die Innovation des Projekts ist das Herstellen von Sonderschleifwerkzeugen mit keramischer/keramisch-hybrider Bindung in einer neuartigen, wissensbasierten Prozesskette. Das neuartige Semi-Freisintern von Pulvergemischen mit definierter ScDie Innovation des Projekts ist das Herstellen von Sonderschleifwerkzeugen mit keramischer/keramisch-hybrider Bindung in einer neuartigen, wissensbasierten Prozesskette. Das neuartige Semi-Freisintern von Pulvergemischen mit definierter Schüttdichte in verlorener Form ist hierbei die Schlüsseltechnologie. Durch gezieltes Einstellen der Schüttdichte in den Vorprozessen des Sinterns wird definierte Porosität im Schleifbelag eingebracht. Da Vorverdichten oder sinterparalleles Pressen oder eine Haltephase für die Pyrolyse eines Bindemittels vermieden werden, werden die Sinterzeit und der Energiebedarf um bis zu 30 % reduziert. Der Einsatz von mittels RP-Technologien hergestellten verlorenen Formen vermeidet Lagerkosten und verkürzt die Herstellzeit des Sonderschleifwerkzeugs um bis zu 20 %. Das Vorhaben erarbeitet systematisch den Zusammenhang zwischen den Pulvereigenschaften sowie den Stellgrößen der Misch- und Transport- und Einfüllprozesse und der Schüttdichte des Pulvergemisches. Es ermöglicht mittels Simulation und somit Kenntnis der komplexen Mischvorgänge und Teilautomatisierung der Produktion eine prozesssichere Einzelfertigung von Sonderschleifwerkzeugen.hüttdichte in verlorener Form ist hierbei die Schlüsseltechnologie. Durch gezieltes Einstellen der Schüttdichte in den Vorprozessen des Sinterns wird definierte Porosität im Schleifbelag eingebracht. Da Vorverdichten oder sinterparalleles Pressen oder eine Haltephase für die Pyrolyse eines Bindemittels vermieden werden, werden die Sinterzeit und der Energiebedarf um bis zu 30 % reduziert. Der Einsatz von mittels RP-Technologien hergestellten verlorenen Formen vermeidet Lagerkosten und verkürzt die Herstellzeit des Sonderschleifwerkzeugs um bis zu 20 %. Das Vorhaben erarbeitet systematisch den Zusammenhang zwischen den Pulvereigenschaften sowie den Stellgrößen der Misch- und Transport- und Einfüllprozesse und der Schüttdichte des Pulvergemisches. Es ermöglicht mittels Simulation und somit Kenntnis der komplexen Mischvorgänge und Teilautomatisierung der Produktion eine prozesssichere Einzelfertigung von Sonderschleifwerkzeugen.