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Das Zukunftslabor Produktion präsentiert seinen verfilmten Prozesskettendemonstrator

Das Zukunftslabor Produktion präsentiert seinen verfilmten Prozesskettendemonstrator

© ZDIN / Imke Folkerts
Der digitale Zwilling der Fräsmaschine wird zur virtuellen Abbildung des Fertigungsprozesses genutzt.

Das Zukunftslabor Produktion (https://www.ifw.uni-hannover.de/de/forschung/aktuelle-projekte/aktuelle-forschungsprojekte-detailansicht/projects/zukunftslabor-produktion/) des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) erforscht Methoden zur Vernetzung, Modellierung und Optimierung von Fertigungsverfahren und Produktionsabläufe in der industriellen Produktion. Voraussetzung dafür ist eine durchgängig digitale Abbildung der Fertigungsabläufe, die die Elemente der Produktionskette miteinander verknüpft. Um einen konkreten Bezug zur Praxis zu gewährleisten, forscht das Zukunftslabor Produktion exemplarisch an einer Prozesskette der Druckgussindustrie, die metallische, gewichtsoptimierte Bauteile herstellt und verarbeitet. Dabei wird der Prozess von der Auftragserteilung der Kunden über die Erstellung des notwendigen Werkzeugs bis hin zur Auslieferung der fertigen Produkte betrachtet. Durch die Vielzahl an beteiligten Unternehmen und Standorten ergeben sich besondere Herausforderungen hinsichtlich der Erreichung einer durchgängigen digitalen Prozesskette.

Neben der inhaltlichen Arbeit haben es sich die Wissenschaftler*innen zur Aufgabe gemacht, ihre Forschung Praxispartnern und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um dies zu erreichen, wurde ein Prozesskettendemonstrator im Rahmen eines Videos dargestellt. Dieses Video gibt einen Überblick über die bisherigen Forschungsergebnisse des Zukunftslabors Produktion:

https://youtu.be/BzTYQlTv-P4

Die Forschung umfasst die Entwicklung intelligenter Werkzeugsysteme, die automatische Modellierung spanender Fertigungsprozesse und die adaptive Prozessführung im Druckguss. Auch die Planung und Steuerung rekonfigurierbarer Prozessketten sowie die Themen IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit werden im Zukunftslabor erforscht. Beteiligt sind Wissenschaftler*innen der Hochschule Emden Leer, der Hochschule Hannover, der Leibniz Universität Hannover, der Leuphana Universität Lüneburg, des OFFIS – Institut für Informatik und der Technischen Universität Braunschweig.

Kontakt:

Für weitere Informationen steht Ihnen Lukas Stürenburg, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, unter Telefon +49 511 762 18305 oder per E-Mail unter stuerenburg@ifw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.